Versprochen…

August 29, 2008 at 7:59 (Funny) ()

Also wie bereits vorangekündigt folgen hier die BILDER, die meine Buchstabensuppe zu einem rechtsmäßig anerkannten Weblog machen werden. Wäre ich ein Mann, würde ich mir jetzt einen, nicht geschüttelten, Martini einschenken und just like Dr. No einen Finger an den Mundwinkel führen. Ich würde sogar soweit gehen, mir eine Zigarre anzuzünden, oder die Wasserpfeife heraus zu holen, oder sonst irgend etwas zu inhalieren, dass man im Alltag nicht an seine Lungenflügel heran lässt.

Sie sind gespannt? Ok, das verstehe ich…

Sie haben genug von diesem jämmerlichen Palaver? Auch das leuchtet mir ein…

Dann lehnen sie sich nun in freudiger Erregung zurück, und bereiten sie sich auf das süßeste Katzenbild vor, dass sie jemals gesehen haben.

Mutsch-Mutsch

Mutsch-Mutsch

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Instinkt II

August 29, 2008 at 4:15 (Funny) ()

Instinkt, Eingebung, weibliche Intuition…nennen sie es wie sie wollen. Eines jedoch kann man mir auf keinen Fall absprechen und zwar den richtigen Riecher für korrekten deutschen Sprachgebrauch. Mag sein, dass das an meiner überaus guten Schulbildung liegt, oder aber daran, dass schon meine Kindertage so trist waren, dass ich mich nur durch das Lesen von Charles Dickens Romane eine Spur besser fühlen konnte. Möglich auch, dass das Anhören von ausgewählten deutschsprachigen Bands dazu beigetragen hat. Die Sportfreunde haben uns immerhin einige nützliche Lebensweisheiten mit auf den Weg geträllert. Eine Doktrine ist keine Medizinerin; Niveau ist keine Creme; so oder so ähnlich war das doch oder?

Hmm, überlegen:

Ein Partikel ist kein Badeartikel…na gut, nicht lustig, geb ich zu.

Tarkan ist nicht der Held aus dem Dschungel…liegt schon nahe an einer Menschenrechtsverletzung.

Tja ich weiß ja, warum ich mit Sprachmissbrauchgebrauch kein Geld einnehme. Eines hat mich aber dann doch bestärkt und vom Weg zur Volkshochschule (Deutsch für Anfänger) abgebracht. Dieser überaus informative und zugleich geistreich formulierte Artikel war es, der mir den nötigen Aufwind verlieh, der mir das Vertauen geschenkt hat einfach intuitiv weiter zu sprechen schreiben.

Also thematisiert hab ich die leidigen Tiere ja schon, wenn mich jemand in der nächsten Zeit suchen sollte…ich liege im Garten und lauere Nachbars Katze auf, um sie abzulichten. Auf das auch aus dieser gequirrlten Buchstabensuppe hier ein Weblog werden möge.

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Hoch hinaus

August 29, 2008 at 9:04 (Probleme?) ()

Ich bin groß, riesig, riesenhaft beinahe. Nein wirklich, es ist nun mal so, das habe ich von meiner Mutter geerbt, genauso wie die ausgeprägte Tierliebe und den Hang zum Chaos. Nur damit sie einen etwas besseren Einblick erhalten, ich gefährde keinenfalls den Bürgersteig mit meiner Figur, ich erinnere nicht an einen Panzer oder dickhäutige, graue Tiere. So schlimm ist es nicht, eher im Gegenteil…ganz akzeptabel. Ich bin eben einfach nur groß. Vielleicht ist das der Grund dafür, dass ich hauptsächlich flaches Schuhwerk trage?!

Aber sie kennen das ja. Palatschinken mit Vanilleeis, Schokosauße und Schlagobers (Cherrykirsche nicht vergessen) schmecken nur so lange ausgezeichnet, solange man sie nicht jeden Tag essen muss. Und weil ich vor kurzer Zeit  beim Friseur war  noch einen Freund hatte, der nicht so überragend war (rein größentechnisch versteht sich), habe ich die Schnauze voll von Ballerinas/Flip Flops/Sportschuhen/Sneakers/Slippers und allen ähnlich knapp besohlten Schuhen. Trotz allem bin ich schließlich auch nur ein Mädchen, was gleichzeitig auch den Besitz von über dreißig Paar Fußschmuck vermuten lässt. Und diesen kann ich nur bestätigen. Wahrscheinlich hat mich das gestern auf die glorreiche Idee gebracht, mal wieder die schwarzen Pumps auszugraben.

Beim Verlassen des Hauses hab ich mich noch gefühlt wie eine Venus, aus gleichnamiger Damenrasiererwerbung. Das Gefühl, das ich hatte, als ich nachts um halb zwölf, barfuß und im Slalom über den spärlich beleuchteten Trampelpfad, der zu meiner Wohnung führt, laufend (schwere Nacktschneckenplage in Wiens Kleingärten) hatte, kann und will ich hier nicht wiedergeben.

Nur soviel, wenn die Ballerinas der Schuhwelt die Palatschinken sind, derer man trotz allem  irgendwann überdrüssig ist, dann sind meine Pumps das Hirn mit Ei, das man höchstens einmal im Jahr, ohne größere Folgeschäden zu erwarten, zu sich nehmen kann.

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Instinkt

August 28, 2008 at 4:23 (Lifestyle) ()

Die Welt ist rund, die Erde dreht sich um die Sonne, Tiere haben bessere Instinkte als Menschen…ja das Leben beruht nun mal auf einer nicht enden wollenden Aneinanderreihung von Tatsachenberichten. So allá: „Ja dieses und jenes habe ich bereits duchgemacht und ich habe es überlebt!“

Natürlich habe ich mit der mir angeborenen, unnatürlich hohen, Intelligenz eines Großstadtmädchens längst durchschaut, dass Tiere uns in vielen Dingen überlegen sind. Eulen sehen gut bei Nacht. Geparden können ziemlich schnell sprinten. Giraffen haben bestimmt nie das Problem die Handtaschen aus dem obersten Regal des Kleiderschranks zu holen. Und Katzen, Katzen können auch jede Menge. Gehört meisterschnuppern denn auch zu diesen überdurchschnittlich ausgeprägten Fähigkeiten??

Sie erinnern sich vielleicht an meine brüske Selbstbeweihräucherung, keine Katze mein Eigen zu nennen. Nun, man wird nicht glauben wer mich gestern maunzend vor der Gartentür empfangen hat. correcto mundo. Nachbars Katze Milchbart.

Verdammt, ich glaube sie ahnt schon etwas!

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Badeschluss

August 28, 2008 at 10:12 (Lifestyle) ()

Dann soll es wohl gestern wirklich das letzte Mal gewesen sein, dass ich meinen Luxuskörper zu Wasser gelassen habe. Zwar auch nur in einem x-beliebigen Freibad in unserer schönen Hauptstadt, weil Meerwasser und kühle Bergseen gerade nicht verfügbar sind, aber immerhin. Die letzten Sonnenstrahlen hab ich mitgenommen, die Energiereserve bis zum Maximum aufgefüllt und nun kann der Herbst kommen.

Ehrlich gesagt, ich bin ja ein gottloser Heide Atheist, aber eine höhere Macht muss sich sehr wohl etwas dabei überlegt haben, die Badesaison auf höchstens drei Monate zu beschränken. Die visuelle und geistige Überfoderung, der man solcher Orts ausgesetzt ist, könnte man kaum länger aushalten. Angefangen bei den TopTen der besten Kindernamen (gestern JULIAN, ANGELINA), über das Potpourri pickeliger Teenies (im Testosteronrausch), muskelüberfüllter Tweenies (im Testosteronrausch) und Männern mit Bierbauch (im Testosteronrausch), deren Blicken man sich nicht nur nicht entziehen kann, sondern die man nach sich zieht, wie eine abgehalfterte Braut ihre schmutzige Schleppe, bis hin zu verbalen Hochgenüssen just like Bam Oida und Fix Oida.

Ja, so ein Freibadbesuch ist eben ein unvergleichliches Erlebnis, und müsste ich doch ein bildliches Synonym nennen,würde mir spontan das Wort Katastrophentourismus in den Sinn kommen. Aber, nur damit wir uns nicht falsch vestehen, so ein bisschen Schaulust, Klatsch und Trascht gehören doch zum Leben, wie ein kühles Bier zum Feierabend. Deswegen freu ich mich jetzt schon auf die nächste Badesaison, wenn es wieder heißt:

„Erste Reihe fußfrei im Freibadtheater!“

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just another kind of lifestyle

August 26, 2008 at 5:29 (Lifestyle) ()

Yep, jetzt steh sitz ich wieder mal hier. Mitte Zwanzig, kleine Wohnung, mieser Job, keinen Mann an meiner Seite…aber wenigstens hab ich keine Katze. Eigentlich verändert sich doch nie etwas, nicht wirklich zumindest, oder?

Als Kind wollte man mich glauben machen, dass die Zeit viel zu schnell vergeht. Ich soll die Schulbank genießen, denn viel zu schnell wächst mein Po da raus. Ich lerne ohnehin nicht für die Lehrer, sonders für Leben. Alles wird sich verändern, alles wird anders werden…

Tja?! Irgendwie trifft das auf mich scheinbar nicht zu. Klar, mein Po passt nicht mehr in die Levi`s, die ich mit sechzehn getragen hab, aber sonst. Immer die selben Themen. Mädchen trifft Junge, Mädchen verliebt sich, Mädchen findet heraus dass der Junge gar nicht mal soo toll ist, Mädchen muss ihn irgendwie wieder loswerden die Beziehung einfühlsam beenden, Mädchen geht zum Friseur.

Nun gut, jetzt bin ich brünett, aber wie gesagt, wenigstens hab ich keine Katze.

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