Izzy und Co.
Ja gut, ich bin ein Serienjunkie. Nicht so richtig vielleicht, soll heißen ich versuche das unter Kontrolle zu halten. Also nur jeweils eine Serie, auf die ich mich dann jede Woche freuen darf und nicht mehr. Ist wohl genauso wie bei der Nahrungsmittelaufnahme. Und den Zigaretten und dem Alkohol, obwohl…naja!
Im Moment fröhne ich mal wieder Greys A. Lange haben wir Mädls uns schon darauf gefreut, zu erfahren wie das nun weitergeht: Mit Meredith und Mc Dreamy, mit Izzy und George, wird sich Alex auch endlich verlieben, und wird die Orthopädin wirklich lesbisch?? Fragen über Fragen und auf jede Einzelne möchte ich gerne die Antwort erfahren. Logisch ich kenn ja auch die ganze Vorgeschichte. Eigentlich sind diese netten, unwissenden und so herrlich dramatischen Assistenzärzte ja alte Bekannte für mich.
Mr. Jackpot kennt die harten Fakten nicht. Weiß nichts von dem süßen Tierarzt aus der ersten Staffel, von dem genialen Herzchirurg, der uns so früh zu verlassen hatte (danke Christina) oder von der Chefarztnichte, die so viel erleiden musste. Nein Mr. Jackpot dienen als Hintergrundinformationen, lediglich zwei Tatsachen. Es gibt einen Mc Dreamy und einen Mc Sexy und das sind zwei verschiedene gutaussehende Männer. Gut, das alleine reicht ja schon mal, um auf der Stelle zu einem großen Greysfan zu werden. Zumindest war das doch bei uns Mädls so, oder? Na bei meinem Mc ganz offensichtlich nicht, denn als ich gestern versucht habe, ihn über die vielen, vielen wichtigen Verflechtungen zwischen den Serienhelden aufzuklären, da hat er mir doch glatt in Gesicht gesagt, dass er das Interesse an diesen Mittwochabendvergnügungen nicht vertiefen will.
PAHH!!!!!
Ich hoffe ja nur, dass er sich das, aufgrund von Merediths genialer Aussage: „Wir vögeln schlafen mit den Männern, wie Nutten auf Tequilla“, noch anders überlegt.
Guckuck
Na? Hat sich schon mal ein Mann spontan unter ihr Auto gelegt? Nein? Unter meines auch nicht, Kunststück, ich besitze so etwas ja auch nicht. Allerdings bin ich heute in einer eher schickeren Version solch eines Vehikels herum kutschiert worden. So zu sagen ein Gucci unter den Automobilen. Vielleicht wäre ich sogar bis vor die Haustüre gelangt, wenn…ja wenn sich nicht ein Freund und Helfer Polizist bemüßigt gefühlt hätte, aus dem Stehgreif heraus eine Unterbodenkontrolle durchzuführen. Zur allgemeinen Sicherheit versteht sich. Das ich in Begleitung von Mr. Jackpot war, brauche ich wohl nicht extra zu erwähnen. Das dieser not realy amused war wohl auch nicht.
Das diese, technisch fokusierte, Verkehrskontrolle eine volle Stunde gedauert hat, erscheint mir allerdings schon wichtig. Da war nix mit: Führerschein und Fahrzeugpapiere bitte. Dreieck und Werzeugkoffer. Warnweste und Erste Hilfe Box…Pahh!Lächerlich! Nein, was den netten Herrn Inspektor besonders zu interessieren schien, befand sich offenbar unter unserem Auto und nicht darin.
Nun gut, zuerst denkt man an Drogen! DROGEN? Wir und DROGEN?? Das verbiete ich mir nicht nur, das verbitte ich mir auch. Was kann man sonst noch unter Fahrzeugen finden?
- Leichen…nicht in unserem Keller Auto
- Donuts…hey officer, we`re not living in america
- Ostereier…ok Leute, jetzt wirds unglaubwürdig
Nein, der Herr vom Amt wollte bloß mal die Fahrzeugtiefe kontrollieren und sicher gehen, dass dem potentiellsten Traumpaar in der ganzen Stadt nichts zustößt. Verstehe ich auch…wenn ich eine Andere wäre, würde ich mich auch beneiden und um mein junges Glück sorgen. Tja, der Versuch uns zu protegieren ging leider nach hinten los. Ich sage nur soviel…
Wenn sie sich, meine verehrten Leser, in Zukunft ein Auto kaufen, dann gehen sie lieber gleich auf Nummer Sicher. Checken sie den Typenschein, machen sie einen Ankaufstest und hinterfragen sie den Mechaniker ihres Vertauens, der ihnen die Pickerln ausgibt. Sonst gehen jedwede unrechtmäßigen Veränderungen ihres neuen Gefährts an ihnen vorbei und man nimmt ihnen die Taferln gleich wieder ab. Dann müssen sie Bahn fahren. So wie ich heute!
(ist ihnen eigentlich auch aufgefallen, dass ich hier immer von unserem Auto spreche…GRÖSSENWAHN!!)
Jemand
Ja sie haben mich. Erwischt! Dingfest gemacht! Auf frischer Tat ertappt! Die Hände noch im Käsekuchen! Vielleicht lach ich deswegen in letzter Zeit so viel ständig.
Naja, viel eher wohl weil es da jemanden gibt. Sie wissen schon: der mir Teeniegefühle und akuten Schlafentzug verursacht. Und noch so viele andere spannende Gefühle. So jemanden, dem man laufend in die Augen gucken will. Und dabei in die Backen kneifen und durch die Haare wuseln. Weils halt so schön ist! So jemanden, den man am liebsten rund um die Uhr sehen möchte, weil man in schon nach zehn Minuten wieder vermisst. Ein Jemand der einem die Bauchmuskeln trainiert, weil man immer entweder lacht oder Krabbelkäfer im Magen hat.
Es gibt da nur ein Problem…wie nenn ich diesen Jemand denn nun. Ich habe bereits schmerzlich feststellen müssen, dass es so etwas wie ein Kosenamenbuch nicht gibt (Memo an mich; neuer Weg zu Ruhm und Reichtum), wobei ich solch eines natürlich aus Willen zur Eigenkreativität wahrscheinlich nicht nie benützen würde. Aber gerade hier ist dieses Thema vordergründig.
Ich könnte das Kind den Mann beim Namen nennen, will ich aber nicht. Ich könnte Schatz, Spatz, Stern, Riese, Bär, Süßer und ähnliches sagen. Diese Knüller hab ich aber leider schon an weniger potentielle Männer vergeudet. Schade eigentlich! Irgendwie bleibt eben nicht mehr viel übrig…deswegen bitte ich hier an dieser Stelle um phantasievolle Vorschläge. Ich nehme mir natürlich das Recht heraus, diese mit sofortiger Wirkung an mich zu reißen und sie als meine eigenen Ideen zu verkaufen.
Und bis zu dem Zeitpunkt, an dem ich mich entschieden habe, für den neuen, weltbesten Kosenamen, soll dieser Jemand, weil meine beste Freundin ihn so bezeichnet (und ich inzwischen selbst daran glaube) Mr.Jackpot heißen.
AMEN!
Muss ich denn,…
muss ich denn, zum Städtele hinaus? Ja auf jeden Fall!
Irgendwann kommt im Leben halt doch immer der Punkt an dem man Abschied nehmen muss. Ich hab das heute auch schon getan, ich hab überhaupt schon vielen Menschen hinterher gewunken. Aber heute tue ich das nicht mit Abschiedstränen, sondern mit einem riesigen Grinsen. So zu sagen, von einer Perle einem Ohr zum Anderen. Und zwar nicht weil ich so ein gemeiner Mensch bin, der Leuten gerne weh tut, sondern weil ich selbst gerade so glücklich bin, dass ich gar nicht anders kann.
Vielleicht kommt irgendwann der Punkt wo ich selbst wieder grinsend zur Tür hinaus gewunken werde, aber ich glaube wirklich ich habe in diesem letzten Jahr etwas gelernt. (Wär hätte gedacht, dass ich das einmal behaupten kann..?) „Wenn man sich auf neue Begegnungen nicht einlässt, dann kann man sich ja gleich eingraben“, hat mir erst kürzlich jemand verraten und jetzt mal im ernst und ganz ohne den, mir eigenen, Sarkasmus – Ich kenne verdammt intelligente Jemande!
Sandmann lieber Sandmann
…es ist schon mehr als nur soweit. Ich brauch keinen Abendgruß bevor ich in mein Bettchen muss. Tja, scheint so, als ob ich über meine Freude, meine längst vergangene Jugend wiedergefunden zu haben, ganz vergessen habe, dass ein Teenagerleben auch Schattenseiten hat.
Chronischen Schlafentzug nämlich. Man muss schließlich Stundenlang telefonieren und tut man es nicht, dann muss man auf Anrufe oder Nachrichten warten. Kommen keine macht man sich Gedanken über die möglichen Ursachen. Kommen doch welche, muss man sich etwas total kreatives und überzeugendes ausdenken, um selbst zu punkten. Und nach dem ganzen HickHack folgen nächtliche Besuche, wo man dann eben mal so die Nacht zum Tag macht. Blödeln, reden, kitzeln, was Teenies halt so treiben.
Können sie sich vorstellen welches Format meine Augenringe in diesem Moment haben? Wie sehr die Schultern hängen und die Laune absackt. Ich habe Bedenken, meine Kollegen sprechen nie wieder ein Wort mit mir, weil ich hier so zickig durch die Flure gehe schlurfe.
Also jetzt mal in Wirklichkeit, ich liebe es Teenie zu sein spielen, stelle aber fest, dass mein Schlafanspruch doch deutlich gestiegen ist, in den letzten zehn Jahren. Ich meine, wissen sie wieviel Stunden Schlaf der Mensch pro Nacht benötigt? Nein?! Auch nicht?
Ich weiß nur soviel, mehr als zwei auf jeden Fall *gähn*
Backflash
Jetzt ehrlich, ganz unter uns…niemand liest hier mit, das kann ihnen die Statistik bestätigen…
Wann haben sie sich das letzte mal gefühlt wie ein sechszehnjähriger Teenager? So richtig mein ich? Schmetterlinge im Bauch, ganz ohne Raupen im Arsc#, das richtig fette Dauergrinsen im Gesicht (ich sag nur: „Die Zahnarztgattin empfiehlt), laut Musik am Mp3-Player hören und sich dabei Richtung heimwärts shaken…
Und dann diese endlose Gedankenschleife, die hauptsächlich Themen behandelt wie: „Naja, man will ja nichts überstürzten, aber wenn dann…“ „Schön ists ja schon!“ „Lieber gar nicht soviel daran denken!“ „Das geht nie gut?!“ Und im Gedanken schon die kleine Kapelle ums Eck gebucht und heimlich einen Schleier genäht. Kindernamen haben wir Frauen soweiso stets in petto.
Hätten sie mich gestern gefragt, was ich diesen Herbst so vor habe, hätte ich geantwortet: „Kekse backen (und sie dann alle alleine aufessen).“ Fragen sie mich heute würde ich wohl entgegnen: „Am liebsten wandere ich nach Neuseeland aus, weils einfach grad passt!“
Sternzeit Zwanzighundert
Kann es sein, dass ich vielleicht doch noch reich und berühmt werde? Meine Intelligenz gewürdigt, meine Unerschrockenheit teuer bezahlt? Denn wenn es sie wirklich gibt, dann hab ich sie an diesem Wochenende gefunden. Parallelwelten, Dimensionen die unserer nicht unähnlich sind, und doch ganz anders funktionieren. Man könnte meinen Oben wäre Unten, Links wäre Rechts und Frauen die so künstlich aussehen, als hätte man sie gerade aus dem Universalkatalog ausgeschnitten, wären die begehrtesten…halt Moment, da verenne ich mich jetzt in etwas.
Na wie auch immer, der langen Rede kurzer Sinn ist auf jeden Fall, dass sie bestimmt alle dieses Gefühl kennen, plötzlich die Kontrolle über das Geschehen verloren zu haben. Klappe, Action und das Leben ist ein einziger Film, bei dem man sich höchstens alle zwei Stunden mal fragen muss: „Passiert das gerade wirklich!“ Und was macht man dann in solchen Situationen?
Kneifen? Ist gut, bringt aber nicht viel, kann man ja schließlich auch im Film machen. Außerdem bekomme ich äußerst leicht blaue Flecken.
Luft anhalten? Eher unschön.
Sich selber einreden, dass das Erlebte gar nicht so toll ist und ab mit dem Kopf in den Sand? Würde eventuell sogar helfen, ist aber eine Taktik für Angsthasen. Ich fürchte mich höchstens vor Spinnen.
Also Klappe halten und genießen. Wenn ich auch nicht viel weiß, diesen Rat kann ich ihnen geben. Man hält sich mit nachdenken über unsteuerbare Situationen sowieso nur auf und zurück.
Um was es genau geht? Könnte ich ihnen natürlich verraten. Ich sage nur so viel…ich war beim Friseur und das hat auch Früchte getragen…
Versprochen…
Also wie bereits vorangekündigt folgen hier die BILDER, die meine Buchstabensuppe zu einem rechtsmäßig anerkannten Weblog machen werden. Wäre ich ein Mann, würde ich mir jetzt einen, nicht geschüttelten, Martini einschenken und just like Dr. No einen Finger an den Mundwinkel führen. Ich würde sogar soweit gehen, mir eine Zigarre anzuzünden, oder die Wasserpfeife heraus zu holen, oder sonst irgend etwas zu inhalieren, dass man im Alltag nicht an seine Lungenflügel heran lässt.
Sie sind gespannt? Ok, das verstehe ich…
Sie haben genug von diesem jämmerlichen Palaver? Auch das leuchtet mir ein…
Dann lehnen sie sich nun in freudiger Erregung zurück, und bereiten sie sich auf das süßeste Katzenbild vor, dass sie jemals gesehen haben.
Instinkt II
Instinkt, Eingebung, weibliche Intuition…nennen sie es wie sie wollen. Eines jedoch kann man mir auf keinen Fall absprechen und zwar den richtigen Riecher für korrekten deutschen Sprachgebrauch. Mag sein, dass das an meiner überaus guten Schulbildung liegt, oder aber daran, dass schon meine Kindertage so trist waren, dass ich mich nur durch das Lesen von Charles Dickens Romane eine Spur besser fühlen konnte. Möglich auch, dass das Anhören von ausgewählten deutschsprachigen Bands dazu beigetragen hat. Die Sportfreunde haben uns immerhin einige nützliche Lebensweisheiten mit auf den Weg geträllert. Eine Doktrine ist keine Medizinerin; Niveau ist keine Creme; so oder so ähnlich war das doch oder?
Hmm, überlegen:
Ein Partikel ist kein Badeartikel…na gut, nicht lustig, geb ich zu.
Tarkan ist nicht der Held aus dem Dschungel…liegt schon nahe an einer Menschenrechtsverletzung.
Tja ich weiß ja, warum ich mit Sprachmissbrauchgebrauch kein Geld einnehme. Eines hat mich aber dann doch bestärkt und vom Weg zur Volkshochschule (Deutsch für Anfänger) abgebracht. Dieser überaus informative und zugleich geistreich formulierte Artikel war es, der mir den nötigen Aufwind verlieh, der mir das Vertauen geschenkt hat einfach intuitiv weiter zu sprechen schreiben.
Also thematisiert hab ich die leidigen Tiere ja schon, wenn mich jemand in der nächsten Zeit suchen sollte…ich liege im Garten und lauere Nachbars Katze auf, um sie abzulichten. Auf das auch aus dieser gequirrlten Buchstabensuppe hier ein Weblog werden möge.
Hoch hinaus
Ich bin groß, riesig, riesenhaft beinahe. Nein wirklich, es ist nun mal so, das habe ich von meiner Mutter geerbt, genauso wie die ausgeprägte Tierliebe und den Hang zum Chaos. Nur damit sie einen etwas besseren Einblick erhalten, ich gefährde keinenfalls den Bürgersteig mit meiner Figur, ich erinnere nicht an einen Panzer oder dickhäutige, graue Tiere. So schlimm ist es nicht, eher im Gegenteil…ganz akzeptabel. Ich bin eben einfach nur groß. Vielleicht ist das der Grund dafür, dass ich hauptsächlich flaches Schuhwerk trage?!
Aber sie kennen das ja. Palatschinken mit Vanilleeis, Schokosauße und Schlagobers (Cherrykirsche nicht vergessen) schmecken nur so lange ausgezeichnet, solange man sie nicht jeden Tag essen muss. Und weil ich vor kurzer Zeit beim Friseur war noch einen Freund hatte, der nicht so überragend war (rein größentechnisch versteht sich), habe ich die Schnauze voll von Ballerinas/Flip Flops/Sportschuhen/Sneakers/Slippers und allen ähnlich knapp besohlten Schuhen. Trotz allem bin ich schließlich auch nur ein Mädchen, was gleichzeitig auch den Besitz von über dreißig Paar Fußschmuck vermuten lässt. Und diesen kann ich nur bestätigen. Wahrscheinlich hat mich das gestern auf die glorreiche Idee gebracht, mal wieder die schwarzen Pumps auszugraben.
Beim Verlassen des Hauses hab ich mich noch gefühlt wie eine Venus, aus gleichnamiger Damenrasiererwerbung. Das Gefühl, das ich hatte, als ich nachts um halb zwölf, barfuß und im Slalom über den spärlich beleuchteten Trampelpfad, der zu meiner Wohnung führt, laufend (schwere Nacktschneckenplage in Wiens Kleingärten) hatte, kann und will ich hier nicht wiedergeben.
Nur soviel, wenn die Ballerinas der Schuhwelt die Palatschinken sind, derer man trotz allem irgendwann überdrüssig ist, dann sind meine Pumps das Hirn mit Ei, das man höchstens einmal im Jahr, ohne größere Folgeschäden zu erwarten, zu sich nehmen kann.
